OP-Container-Einsatz in Hamburg
Hamburg, 27.01.2010.
Im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (BwKrHs HH) ist für das Gebäude 18, in dem sich die Operationssäle mit dazugehörigen Einrichtungen befinden, eine Dachsanierung sowie die Modernisierung der Patientenschleusen vorgesehen. Die Arbeitsfähigkeit des BwKrHs HH wird in Containern samt Peripherie des Lazarettregimentes 11 aus Seeth auf dem Gelände in Hamburg sicher gestellt.
Diese werden am 28. Januar in der Stapelholmer Kaserne in Seeth mit einem 40-Tonnen Kran auf entsprechende KFZ verladen und am 1. Februar nach Hamburg transportiert. In den ersten beiden Februarwochen sollen Aufbau, Einweisungen und Überprüfungen abgeschlossen werden, um ab dem 15. Februar die OP-Container nutzen und ab dem 19. Februar die festen Operationssäle sanieren zu können Durch eine vergleichbare Maßnahme sicherte die Bundeswehr im Jahre 2008 im Krankenhaus in Konstanz dessen OP-Fähigkeiten.
In Vorbereitung dieser etwa vier Monate dauernden Interimslösung waren umfangreiche Planungen notwendig. Die Kapazität der zu sanierenden Operationssäle sollen in einer Ausweichlösung gehalten werden, da das BwKrHs Hamburg eine feste Größe im Krankenhausplan der Stadt ist. Dazu sind zwei Operationscontainer mit entsprechender Peripherie notwendig. Neben Vorbereitungscontainern gehören hierzu die Zugangsbereiche mit Schleusen Geräteversorgungscontainer mit Sauerstoff, Frisch- und Abwasserverorgungscontainer, Ernergieversorgungscontainer und Lagerraum. Hinzu kommen Zelte und das gesamte Material in den Containern wie Leuchten, OP- Tische, Verbrauchsmaterial und ähnliches.
Am 05. Februar 2010 bietet das BwKrHs HH Ihnen die Möglichkeit, sich auf dem Gelände an der Lesserstraße einen eigenen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zu verschaffen.


