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Erfüllung der Anforderungen zur Behandlung von Schwerstverletzten

Hamburg, 29.06.2010.
Im Rahmen eines externen Audits wurde festgestellt, dass das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Weißbuches der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfüllt.

Die offizielle Zertifizierung des Bundeswehrkrankenhauses ist jedoch erst abgeschlossen, wenn alle Teilnehmer des Trauma Netzwerkes Hamburg erfolgreich auditiert wurden und das Trauma Netzwerk, dem sie angehören, dass Zertifikat erhalten hat.

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Schockraum des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg
Jederzeit einsatzbereit (Quelle: Bundeswehrkrankenhaus Hamburg)Größere Abbildung anzeigen

Maßstäbe

Nach Überprüfung der eingereichten Unterlagen erfolgte durch Annette Künzel, Geschäftsführerin der DIOcert, Mainz, das Audit am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Künzel stellte während der Begehung deutlich heraus, dass durch die verpflichtende Teilnahme am Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie eine kontinuierliche Qualitätsdokumentation als Voraussetzung für ein regionales Traumzentrum und für eine erfolgreiche Re-Zertifizierung erfolgen muss.

Die auditierten Krankenhäuser eines regionalen Traumanetzwerkes müssen eine landesweite optimale Behandlung von Schwerverletzten nach standardisierten Qualitätsmaßstäben, die in einem Weißbuch der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie festgelegt sind, rund um die Uhr sicherstellen können.

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Kernteam

Für die betroffenen schwerstverletzten Patienten bedeutet dies nach der Erstversorgung am Unfallort eine schnelle Rettung mit einem geeigneten Transportmittel in ein optimal vorbereitetes Krankenhaus mit der erforderlichen personellen und materiellen Ausstattung.

Im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg steht ein spezielles Kernteam aus Ärzten verschiedener Fachabteilungen (Unfallchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie und Radiologie) bereit. Die Abteilung Labormedizin und die OP Gruppe sind als unterstützende Abteilungen jederzeit verfügbar.

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Schnelligkeit

Die zentrale Stärke des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg ist die schnelle Verfügbarkeit über die für eine Mitbehandlung erforderlichen Fachabteilungen (Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Neurologie, Dermatologie und Venerologie, Psychiatrie und Augenheilkunde), welche die Erstversorgung und Ersttherapie des verletzten Patienten unterstützen können. Dies hat einen besonders hohen Stellenwert, da oftmals in den ersten Stunden nach einem Unfall die Weichen für den weiteren Behandlungserfolg gestellt werden.

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Stand vom: 30.07.2010 | Autor:

http://www.bundeswehrkrankenhaus-hamburg.de/portal/a/hamburg/ueberuns/nachricht%3Fyw_contentURL=%2F01DB081000000001%2FW287UES2879INFODE%2Fcontent.jsp.html